
Nur bis 15 Uhr?

16.10.2025 – Einmal die Woche bin ich Nachmittags nicht zu erreichbar – und das hat einen richtig guten Grund: Ich hole um 15:30 Uhr Esra von der Schule ab. Danach beginnt unser gemeinsames Abenteuer im Rahmen des Mentorenprogramms „Zeit für Zukunft – Mentoren für Kinder e.V.“
Seit November 2024 sind Esra und ich nun ein Tandem – und in dieser Zeit haben wir schon jede Menge erlebt. Unsere kleine Tradition: Wir suchen uns oft Aktionen aus, die wir beide noch nie gemacht haben. Dieses Jahr waren wir zum Beispiel im richtig hohen Kettenkarussell auf dem Dom (also ich konnte nicht in die Ferne schauen). Für mich war der Besuch im Jump House eine Premiere, für Esra das erste Mal mit dem SUP auf einem See. Und zusammen mit Sebastian, einem anderen Mentor, sind wir sogar mit seinem Boot auf der Elbe gefahren (wie auf dem Foto zu sehen ist) – das war ein echtes Highlight! Auf dem Weg nach Hause, fangen wir oft an, spontan Lieder zu singen. Kein Plan, kein Konzept – einfach gute Laune und ganz viel Lachen.
Für Esra ist diese Zeit eine Möglichkeit, Neues auszuprobieren und einfach Kind zu sein. Für mich ist es eine wunderbare Erinnerung daran, wie schön es ist, die Welt mit unbändiger Neugier zu entdecken – und wie gut es tut, Zeit zu schenken. Und Esras alleinerziehende Mama hat in dieser Zeit auch mal eine kleine Pause – was sich für alle gut anfühlt. Wenn ich Esra nach Hause bringe essen wir ganz oft noch zusammen. Sooooo lecker.
Das Programm Zeit für Zukunft bringt Kinder mit Mentorinnen und Mentoren zusammen, die ihnen Zeit, Aufmerksamkeit und ein offenes Ohr schenken. Es werden übrigens noch viele Mentorinnen und Mentoren gesucht! Interesse? Und da das ganze spendenfinanziert ist darf auch sehr gerne gespendet werden. Frag mich gerne wenn das alles interessant klingt.
Print bleibt!

09.11.2024 – Ich starte mit einer kleinen Anekdote. 2001 bin ich aus meinem Heimatdorf 350 km nach Hamburg zu einem Vorstellungsgespräch gefahren. In diesem Gespräch hat mein Gegenüber die Frage gestellt, warum ich mich auf die Stelle überhaupt beworben habe, Print stirbt doch eh in Kürze aus. (Die Stelle wurde mir angeboten, ich habe sie aber abgelehnt) 23 Jahre später würde ich diese Person gerne noch einmal treffen und fragen ob er noch immer der gleichen Meinung ist. Ja, es wird deutlich weniger gedruckt, jedoch wird noch gedruckt. Daher freue ich mich immer wieder wenn ich Produkte im Einzelhandel sehe die bereits auf meinem Schreibtisch waren. Und nach 27 Jahren in der Printbranche habe ich schon so einige Reinzeichnungen erstellt. Von der klassischen Visitenkarte, Fahrzeugbeschriftung, Packaging, Magazine, Messezeitschriften bis hin zur klassischen Broschüre. Frag gerne nach meinem bunten Portfolio.
Tu gutes und rede darüber!

28.12.2021 – Mir geht es gut. Ich habe ein warmes zu Hause, Arbeit, tolle Kunden, Freunde & Familie, darf wählen gehen und selber entscheiden was ich tun und lassen möchte. In den letzten Jahren sind mir diese Dinge noch viel bewusster geworden. Durch die Corona-Pandemie bin ich mit tollen Kunden entspannt durchgeschlittert. Im August 2021 habe ich die ersten 4 Tage meines Urlaubes in Dernau im Ahrtal mit angepackt. 3 Wochen nach der Flut. Die bewegenden Geschichten und Bilder werde ich so schnell nicht vergessen. Auch wenn der Grund meines ersten Besuches im Ahrtal schrecklich war und ist, bin ich glücklich dort gewesen zu sein. Zudem habe ich ganz tolle engagierte Menschen kennengelernt als ich mich viele Monate gegen die Fällung von 30 bis zu 70 Jahre alte Bäume eingesetzt habe. Leider wurden Sie doch gefällt. Als dann der Krieg in der Ukraine ausbrach war ich überfordert. Meine Superkraft in allem etwas Positives zu sehen blieb aus. Zurück von einer Demo entschied ich am Ende des Jahres 3% meines Gewinnes an Hanseatic Help zu spenden. Das macht die Welt nicht besser, aber wenn es mir doch möglich ist, möchte ich es auch tun. Gesagt – getan!
Auch in 2023 möchte ich spenden. Daher freue ich mich über viele Buchungen und tolle neue und alte Kontakte. Das Leben ist bunt und das ist auch gut so.
Du möchtest dir und anderen auch etwas Gutes tun? Dann bestelle & genieße z.B. diesen leckeren Cuvee Blanc aus Dernau. Produziert von Familie Kreuzberg die ich im Ahrtal kennenlernen durfte.
Süßkartoffel kein Lebensmittel?

06. Juni 2020 (Foto: Anne Giese) – Kommen wir aber erst einmal zu etwas anderem ….. Denn manchmal muß man einfach Glück haben. Dann darf man auch mal Luftballongirlanden bei der Arbeit bestellen wenn die Welt stehen bleibt und alles Kopf steht. Frühling 2020 (positiv ausgedrückt) oder auch Corona genannt. Und dann sehen sie auch noch so schön aus, dass ich sie am liebsten in meinem Wohnzimmer hätte. Aber nein, sie hängen im neuen Brotladen von Edeka Niemerszein in Hammerbrook. Seid Mitte April 2020 bin ich nun ein fester freier Bestandteil des Grafikteams von Edeka Niemerszein. Immer wieder spannend in welche Welten man abtauchen kann. Und da kommt auch schon die Süßkartoffel. Schon gewusst das die Süßkartoffel kein Lebensmittel ist und daher 19% (also aktuell dank Frühling 2020 16%) Mehrwertsteuer mit sich bringt? Klingt komisch… ist aber so. Wieder einmal ein Beweis das ich als Freelancer so viele neue Bereiche kennenlernen darf und ich immer wieder meine Neugierde füttern kann. Ganz toll. Bleibt tapfer & gesund, Eva
Office im September

14. April 2020 – Darf ich vorstellen: Opa Flo. Mein VW LT 28 Florida. Genau dieser Flo ist manchmal mein Zuhause und somit auch mein Homeoffice. Nicht immer, aber ab und zu nehme ich mein Büro auch mit. Genau so war es im Sommer 2019 auf einem Roadtrip in die Toskana. Somit konnte ich den ein oder anderen Job auch von unterwegs erledigen. Und natürlich gibt es auch bessere Fotos von diesem Urlaub, aber wir wollen doch bei der Wahrheit bleiben. #realvanlife
Ein 16-jähriges Mädchen

1. August 2018 – Freitag der 1. August 1997 ist heute genau 21 Jahre her. Und an diesem Tag habe ich meine Ausbildung zur Schriftsetzerin bei der Druckerei Oing im schönen Münsterland begonnen. Hier wurde mir sozusagen das Handwerk beigebracht, welches ich bis heute in Hamburg anwende. Ich behaupte immer das ich bei Oing alles bis auf die Buchhaltung und das Drucken erlernt habe. Eine sehr gute Schule. Jetzt weiß ich was mit den Daten passiert, wenn sie den Computer verlassen. Seid dem habe ich in Hamburg schon viel erlebt. 3 Wochen (gefühlt 24/7) lang an einem Computer-Lösungsbuch in 5 Sprachen mit einem 5er Team gearbeitet, ganze Groß-Events (z.B. Tennis am Rothenbaum) mit diversen Druckmaterialien ausgestattet, 1,5 Jahre die Wanderausstellung Große Freiheit zum Thema Gib-Aids-Keine-Chance vom Pitch bis zur Eröffnung gestaltet und umgesetzt (auf dem Foto oben geht es auf der Baustelle in den Endspurt), bis zu 30 Emmisionsprospekte erstellt, …. Dann die Umstellung von QuarkXPress auf InDesign (wer erinnert sich noch an das Monster in Quark?)…. 2010 dann die Entscheidung aus der Festanstellung in die Freiberuflichkeit... Ich bin sehr gespannt was noch alles passiert.
Blick in mein Büro

17. April 2018 – Wenn ich nicht gerade vor Ort in den Agenturen oder Unternehmen gebucht bin, bin ich oft in meinem Home-Office fleißig. Nach einem gemütlichen Frühstück auf meinem Küchensofa (Erbstück meiner Oma), mache ich es mir dann in meinem Büro, mit Blick in den sonnigen und grünen Innenhof, gemütlich. Ausgestattet mit meinem MacBook Pro (mit Adobe CC) und einem großen kalibriertem Monitor ist so einiges möglich. Wenn ich dann aber mal unterwegs bin, kann es auch sein das mein Home-Office ein Café, der Esstisch meiner Schwester oder aber das eigene Wohnmobil ist. Ich mag es einfach flexibel und spontan handeln zu können. Daher lohnt sich eine Anfrage immer. Hier entlang.
Was ich so mache?

6. März 2018 – Das ist eine gute Frage. Denn genau das ändert sich oft sehr kurzfristig. Hier nun einfach zwei Beispiele aus dem Jahr 2016. Durch den Kontakt meiner Arbeitskollegin Tanja Ostermann zu Roger Frach von Frach Medien, kümmere ich mich seid Januar 2016 monatlich um die Schlussgrafik des Nordhandwerk-Magazines. Im Juni 2016 habe ich dann eine Anzeige in einer Facebook-Gruppe gesehen und schnell eine Bewerbung hingesendet. Zwei Tage später war ich zum Gespräch in der Agentur, und zack… eine Buchung über 6 Monate. Mit großartigen Kollegen habe ich dann bei Goodmates für Mercedes-Benz die Katalog-App gefüllt. Immer wieder entstehen tolle Verbindungen zu tollen Auftraggebern. Egal ob spontan („Kannst Du heute eventuell noch kommen?“) oder aber lange geplant (Urlaubsvertretungen, Projektarbeit). Es lohnt sich also immer, zu fragen ob ich Zeit habe. Los geht´s.
Über den Dächern von Hamburg.

12. Februar 2018 – Aktuell bin ich in der Grafikabteilung der Aquila Capital Investmentgesellschaft in der Innenstadt gebucht. Egal welches Wetter, der Blick aus dem 17. Stock des Emporio-Towers ist immer wieder atemberaubend. Entweder lässt die Sonne die Stadt glänzen oder aber der Nebel oder auch Schnee lässt alles ganz ruhig wirken. Nach 15 Jahren Hamburg kann ich davon immer noch nicht genug bekommen. Und der Job? Das Thema bringt mich zurück in meine Zeit bei shr. Fonds. Die Welt ist klein. Wer also Lust auf eine gemeinsame Mittagspause hat, ich bin noch etwas länger in der Innenstadt zu finden.